Aktuelle Projekte

Zeitliche Auflösung der magmatischen und der Metamorphose-Ereignisse im paläozoischen aktiven Kontinentalrand des nördlichen Wilson Terranes, Ross-Orogen, Antarktis

Laufendes Projekt

Finanzierung der Sachmittel durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms 1158 "Antarktisforschung"

Beteiligte:
Schüßler, Ulrich, Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg
Schulz, Bernhard, Institut für Mineralogie der TU Bergakademie Freiberg/Sachsen
Henjes-Kunst, Friedhelm, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover

Das Wilson Terrane in Nord-Victorialand (Antarktis) ist Teil des  frühpaläozoischen Ross-Akkretions-Orogens. Die hochgradige Metamorphose des Terranes und der Magmatismus der Granite Harbour Intrusiva lassen sich einem aktiven Kontinentalrand zuordnen. Aus dem Bereich der Oates Coast im NW des Wilson Terranes gibt es bisher U-Pb- Zirkon- und Monazit-Alter sowie K-Ar- und Ar-Ar-Alter von Glimmern und Hornblenden. Sie zeigen die für einen magmatischen Arc untypische rasche Abkühlung zwischen ~490 und 470 Ma nach einer granulitfaziellen Metamorphose mit isothermalen Dekompression an. Diese Daten sollen nun mit einer großräumig angelegten Erfassung metamorpher und magmatischer Alter an Proben aus dem GANOVEX-Programm besser eingebunden werden. Im Vordergrund stehen dabei die Gebiete der Wilson Hills, der Lazarev Mountains und der Daniels Range; gerade aus der Daniels Range gibt es kaum moderne Altersdaten.  Die Datierungen erfolgen mit Hilfe der Elektronenstrahl-Mikrosonden-(EMS)-Datierung von Monazit. Die kosten-und zeitsparende EMS-Monazit-Datierung mit begleitender Quantifizierung der Metamorphose-Bedingungen kann Daten (a) zu prä-Ross-orogenen thermischen Ereignissen, (b) zum P-T-Zeit-Verlauf mit Korrelation der mineralchemischen Entwicklung in Monazit und Granat-führenden Paragenesen, (c) zum Protolith-Alter saurer Magmatite der Granite Harbour Intrusives Suite und (d) zu den Altern der bedeutenden Überschiebungs-Ereignisse liefern.

Ergebnisse in:

  • SCHULZ, B., HENJES-KUNST, F., SCHÜSSLER, U. (2010): Evaluation of EMP-Th-U-Pb monazite ages and comparison to U-Pb SHRIMP data in the high-grade Wilson Terrane (Antarctica). Eur. J. Mineral. 22, Beih. 1.
  • SCHULZ, B., SCHÜSSLER, U. (zum Druck eingereicht): Exploring High-grade Metamorphic Rocks of a Pan-African Active Continental Margin by Area-Wide Electron Microprobe Th-U-Pb Monazite Dating: the Northern Wilson Terrane in Antarctica. - Terra Antartica.
  • SCHULZ, B., SCHÜSSLER, U. (zum Druck eingereicht): Evaluation of electron-microprobe Th-U-Pb monazite dating: analytical aspects and comparison to U-Pb SHRIMP and TIMS data from high-grade metamorphic rocks of the Wilson Terrane, Antarctica. - Lithos.

Antiker „Marmor“-Luxus in den öffentlichen Repräsentationsbauten der Colonia Ulpia Traiana, Xanten

Laufendes Projekt

Finanzierung der Mitarbeiterin durch ein Stipendium der Deutschen Wirtschaft SDW

Beteiligte:
Gedzeviciute, Vilma, ab 2011 Ruppiene, Vilma, Institut für Archäologie, Universität Würzburg
Schüßler, Ulrich, Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg Schüßler
Liesen, Bernd, Archäologischer Park Xanten

Schon in der frühen römischen Kaiserzeit lässt sich an den Bauten niedergermanischer Städte die aus den Zentren des römischen Reiches kommende Vorliebe für farbige Marmorinkrustationen nachweisen. Auch in der um 100 n.Chr. von dem römischen Kaiser Trajan gegründeten Colonia Ulpia Traiana (CUT, bei Xanten) haben sich zahlreiche Reste von Wand- und Bodenverkleidungen aus weißen und bunten Natursteinen erhalten, die ursprünglich zur luxuriösen Innenausstattung der öffentlichen Repräsentationsbauten gehörten (Kapitol, Hafentempel, Thermen und Forum).
Da in unmittelbarer Nähe von Xanten keine Vorkommen der verwendeten Gesteine anstehen, kann das gesamte Natursteinmaterial als Handelsgut gelten.
Wo kommen aber die in Xanten vorkommenden Weiß- und Buntmarmorsorten her? Werden durch die Römer neue regionale Steinbrüche zur Versorgung der neuen Städte erschlossen? Begnügt man sich mit den einheimischen Gesteinssorten, oder werden Natursteine aus den römischen Steinbrüchen im Mittelmeerraum importiert, ungeachtet der hohen Transportkosten? Wurde in allen öffentlichen Bauten gleichgroßer Aufwand bezüglich der verwendeten Inkrustationsmaterialien betrieben? Oder hat man sich in manchen Bauten auch auf ein kleineres, eventuell nur regionales Sortiment beschränkt?
Zum Beantworten dieser Fragen wurde zuerst eine genaue Bestandsaufnahme und statistische Auswertung von rund 2000 Verkleidungsfragmenten durchgeführt. Zur genauen Definition der petrographischen und geochemischen Eigenschaften der Gesteine, bzw. zur Identifizierung ihrer Herkunft werden zusätzliche naturwissenschaftliche Untersuchungen wie Dünnschliffmikroskopie, Röntgen-Pulverdiffraktometrie, Elektronenstrahl-Mikrosondenanalytik, Röntgenfluoreszenzanalytik, Isotopenanalytik von Kohlenstoff und Sauerstoff zu Hilfe genommen.
Die ersten Ergebnisse zeigen, dass im Gegensatz zur bisherigen Annahme nur ein geringer Teil der in der CUT verwendeten Weiß- und Buntmarmore aus den regionalen Vorkommen stammt: Sandsteine aus dem Ruhrgebiet, Trachyt vom Drachenfels, rote, schwarze und hellbraune Kalksteine. Ein erstaunlich großes Sortiment an Natursteinen ist dagegen unterschiedlichen mediterranen Steinbrüchen zuzuordnen: Cipollino Verde, Verde Antico, Lapis Lacedaemonius, Greco Scritto, Rosso Antico, diverse weiße und graue Marmore, Africano, Pavonazetto, Breccia Corallina, Breccia di Settebasi, Fior di Pesco. Es lässt sich außerdem beobachten, dass die Auswahl des Inkrustationsmaterials für diverse Bauten sehr unterschiedlich ausfällt: So sind für die Wand- und Bodendekorationen der Thermen vorwiegend regionale Kalksteine, Trachyt und ausländische weiße Marmore verwendet worden, während für Kapitol, Hafentempel und Forum ein deutlich größeres Sortiment an exotischen Natursteinen und nur ein geringer Anteil an einheimischen Steinsorten nachzuweisen ist.

Erste Ergebnisse in:

  • GEDZEVICIUTE, V., SCHÜSSLER, U., LIESEN, B. (2010): Antiker "Marmor"-Luxus in den öffentlichen Repräsentationsbauten der Colonia Ulpia Traiana, Xanten. - In: HAHN, O., HAUPTMANN, A., MODARRESSI-TEHRANI, D., PRANGE, M. (eds.), Archäometrie und Denkmalpflege - Kurzberichte 2010, Metalla, Sonderheft 3, 218-220.
  • RUPPIENE, V., SCHÜSSLER, U., LIESEN, B. (2012): Auerbacher Marmor aus dem Odenwald in der Colonia Ulpia Traiana? - In: SCHLÜTTER, F., GREIFF, S., PRANGE, M. (eds.), Archäometrie und Denkmalpflege - Kurzberichte 2012, Metalla, Sonderheft 3, 46-48.
  • RUPPIENË, V., SCHÜSSLER, U., LIESEN, B. (2012): "Marble" Luxury in the Public Buildings of Colonia Ulpia Traiana, Xanten. - ASMOSIA Association for the study of marble and other stones in antiquity. 10th international conference, 21.5.-26.5.2012, Rom, program and abstracts.
  • RUPPIENË, V., SCHÜSSLER, U., LIESEN, B. (2012): "Marble" Luxury in the Public Buildings of Colonia Ulpia Traiana, Xanten. - 39th International Symposium on Archaeometry, 28.5.-1.6.2012, Leuven, abstract S30, program and abstracts: 162.
  • RUPPIENE, V., SCHÜSSLER, U. (zum Druck eingereicht): Porfido Verde aus Colonia Ulpia Traiana bei Xanten. - Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Vereins Aschaffenburg.

Bronzezeitliches Glas zwischen Alpenkamm und Ostsee. Untersuchungen zur Herstellung und Distribution des ältesten Glases in Mitteleuropa

Laufendes Projekt

Finanzierung von Sachmitteln, Reisekosten und einer halben Mitarbeiterstelle durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Beteiligte:
Mildner, Stephanie, Institut für Archäologie, Universität Würzburg
Falkenstein, Frank, Institut für Archäologie, Universität Würzburg
Schüßler, Ulrich, Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg

Glasperlen aus Gräbern, Horten und Siedlungen der Mittel- bis Spätbronzezeit (14.-9. Jh. v.Chr.) stellen das älteste echte Glas im Raume zwischen Alpenkamm und Ostsee dar. Seine Seltenheit und die enge Bindung an überdurchschnittlich reich ausgestatten Gräber lassen im bronzezeitlichen Glas ein exklusives, kostbares und prestigeträchtiges Material erkennen. Im internationalen Vergleich bilden die bronzezeitlichen Glasfunde in den deutschen Bundesländern ein noch unzureichend bearbeitetes Forschungsfeld. Aus diesem Grund sollen die bronzezeitlichen Glasfunde in Mitteleuropa auf archäologischem Wege, die Funde aus Deutschland zusätzlich auf archäometrischem Wege untersucht werden. Auf die archäologische Untersuchung von Glasperlen im Hinblick auf Perlenformen, Färbung, Zeitstellung, Fundzusammenhänge und Verbreitung folgt die archäometrische Analytik auf Haupt-, Neben- und Spurenelemente des Glases. Die archäometrischen Analysen versprechen Informationen hinsichtlich der verwendeten Glasrezepturen, die wiederum Aufschluss über Herkunft, Distribution sowie die Organisation des Glashandwerks bereithalten. Durch die Verknüpfung der Ergebnisse beider Forschungsansätze soll die technik- und kulturgeschichtliche Stellung von Glas in der mitteleuropäischen Bronzezeit herausgearbeitet werden.

Erste Ergebnisse in:

  • MILDNER, S., FALKENSTEIN, F., SCHMIDT, J.-P., SCHÜSSLER, U. (2010): Materialanalytische Untersuchungen an ausgewählten Glasperlen des bronzezeitlichen Hortfundes von Neustrelitz, Lkr. Mecklenburg-Strelitz. - Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern, Jahrbuch, 57, 2009, 43-63.
  • MILDNER, S., SCHÜSSLER, U., FALKENSTEIN, F. (2012): Bronzezeitliches Glas zwischen Alpenkamm und Ostsee. Untersuchungen zur Herstellung und Distribution des ältesten Glases in Mitteleuropa. - In: SCHLÜTTER, F., GREIFF, S., PRANGE, M. (eds.), Archäometrie und Denkmalpflege - Kurzberichte 2012, Metalla, Sonderheft 3, 197-199.
  • MILDNER, S., SCHÜSSLER, U., FALKENSTEIN, F. (2012): Bronze Age Glass between the Alps and the Baltic Sea. Studies on Manufacture and Distribution of the Oldest Glass in Central Europe. - 39th International Symposium on Archaeometry, 28.5.-1.6.2012, Leuven, abstract V69, program and abstracts: 394.

Herstellung von Glas in frühislamischer Zeit – archäologische und archäometrische Untersuchungen an neuen Grabungsfunden im Palast von Raqqa, Syrien

Laufendes Projekt

Finanzierung von Sachmitteln und Reisemitteln durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

Beteiligte:
Gaube, Heinz, Institut für Archäologie, Universität Tübingen
Becker, Andrea, Museum für Islamische Kunst, Berlin
Paz, Boaz, Labor für Archäometrie, Bad Kreuznach
Schüßler, Ulrich, Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg

Der archäologische Befund der alten Städte Raqqa und Madinat al-Far/Hisn Maslam wie auch die große Zahl gut stratifizierter Glasfunde erlauben eine detaillierte Analyse der Glasherstellung im Syrien des 8. und 9. Jhs., also für die Zeit kurz nach der islamischen Eroberung. Während der rund 40 Jahre der Herrschaft des Abbasiden-Kalifs Harun ar-Rashid war Raqqa eine blühende Stadt mit einer produktiver Glasmanufaktur, um die Bedürfnisse des Kalifenhofs und der schnell wachsenden Bevölkerung zufrieden zu stellen. Glasfunde aus dem Kalifenpalast werden it solchen aus der lokalen Glasherstellung verglichen, um zwischen lokalem und importiertem Glas unterscheiden zu können, um eine Vorstellung vom Anteil der Importware zu bekommen und um auf der Basis regionaler Vergleiche Informationen über die Herkunft der Importware zu erhalten.

Materialwissenschaftliche Untersuchung des Fliesendekors an der Moschee Khoja Zainuddin in Buchara, Usbekistan

Laufendes Projekt

Beteiligte:
Drewello, Rainer, Lehrstuhl für Restaurierungswissenschaften in der Baudenkmalpflege, Universität Bamberg
Badr, Jasmin, Lehrstuhl für Restaurierungswissenschaften in der Baudenkmalpflege, Universität Bamberg
Huck-Stiasny, Christiane, Lehrstuhl für Restaurierungswissenschaften in der Baudenkmalpflege, Universität Bamberg
Schüßler, Ulrich, Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg

Die Mitte des 16. Jahrhunderts erbaute Moschee Khoja Zainuddin ist Teil des UNESCO-geschützten Architekturensembles von Buchara. Das Gebäude besticht durch sein reiches Fliesendekor, das sich an den Fassaden im Traufenbereich in Form von geometrischen und kalligraphischen Mustern präsentiert. Auch die Fenstergitter im Portikus sind mit Fayencemosaiken versehen. Die größten noch erhalten Mosaikflächen befinden sich im Betsaal, dessen gesamte Sockelzone mit vegetabilen und geometrischen Mustern bedeckt ist. Die untersuchten Fliesen bestehen aus einem keramischen Grundmaterial und einer Glasur. In einigen Fällen ist zusätzlich eine silikatische Zwischenschicht aufgetragen. Wie sowohl die makroskopische als auch die mikroskopische Untersuchung der Fliesen zeigt, wurde die Glasur in den meisten Fällen auf das noch feuchte Trägermaterial aufgebracht. Glasur und Trägermaterial wurden anschließend in einem Arbeitsgang gebrannt. Um nähere Informationen über das verwendete Material, die Zusammensetzung und die Herstellung der Fliesen, des Glasuruntergrundes und der Glasuren selbst zu erhalten, werden materialkundliche Analysen durchgeführt. Als Methoden werden die Auflichtmikroskopie, Röntgendiffraktometrie, Elektronenstrahl-Mikrosondenanalytik, Rasterelektronenmikroskopie und optische Dilatometrie eingesetzt.

Erste Ergebnisse in:

  • BADR, J., DREWELLO, R., HUCK-STIASNY, C., SCHÜSSLER, U. (2010): Materialwissenschaftliche Untersuchung des Fliesendekors an der Moschee Khoja Zainuddin in Buchara (Usbekistan). - Archäometrie und Denkmalpflege - Kurzberichte 2010, in: HAHN, O., HAUPTMANN, A., MODARRESSI-TEHRANI, D., PRANGE, M. (Eds.): Metalla, Sonderheft 3: 172-174.

Mineralogische und chemische Zusammensetzung des Rohmaterials spät- bis endneolithischer Steinwerkzeuge aus Uivar in West-Rumänien und aus Tell Gorzsa und Ecsegfalva in der ungarischen Tiefebene

Laufendes Projekt

Beteiligte:
Schüssler, Ulrich Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg
Schier, Wolfram, Institut für Prehistorische Archäologie, FU Berlin
Starnini, Elisabetta, Institut für Archäologie, Universität Genua
Szakmány, György. Institut für Geologie und Geochemie, Universität Budapest

Aus der Grabung Uivar stehen 22 Proben zur Verfügung, aus Tell Gorzsa fünf Proben und aus Ecsegfalga eine Probe. Für die Untersuchungen wurde von ausgewählten, nicht ausstellungswürdigen Proben Material zur Herstellung von Dünnschliffen und für die Herstellung von Probenpulver zur Analyse abgesägt. Die Untersuchungen erfolgten mit einem Durchlicht-Polarisationsmikroskop, der Röntgen-Pulverdiffraktometrie zur Bestimmung des Mineralinhaltes der sehr feinkörnigen Proben, der Röntgenfluoreszenzanalytik für die Bestimmung der Haupt- und Nebenelemente und der Laserablations-ICP-Massenspektrometrie zur Bestimmung der Spuren- und Seltenerdelemente.

Im Fundmaterial aus Uivar konnten inzwischen folgende Gesteinstypen nachgewiesen werden:

  • Amphibolit-Hornfels (vier Proben, nicht identisch mit den Amphiboliten aus Jistebsko)
  • Biotit-Gneis (eine Probe)
  • Ultrabasit (eine Probe)
  • Karbonatreiches Sediment (eine Probe)
  • Sehr feinkörniges siliziklastisches Sediment (eine Probe)
  • Mylonit (eine Probe)
  • Pyroxen-Plagioklas-Hornfels (13 Proben aus Uivar und alle Proben aus Ungarn)

Der Pyroxen-Plagioklas-Hornfels ist der dominierende Gesteinstyp und wurde allem Anschein nach in einem regional größeren Bereich verwendet. Dieses Gestein könnte daher in West-Rumänien und Süd-Ungarn eine ähnliche Roose spielen wir der Aktinolith-Hornblende-Schiefer in Deutschland und Böhmen. Das geologische Vorkommen des Ausgangsmaterials wurde allerdings noch nicht ausgemacht werden. Eine genauere Beschreibung wird in Kürze publiziert, weitere Untersuchungen werden folgen.

Bronzezeitliche Keramik aus Grabungen am Bullenheimer Berg im Steigerwald - archäologische und archäometrische Untersuchung

Laufendes Projekt

Beteiligte:
Falkenstein, Frank, Institut für Archäologie, Universität Würzburg
Schüßler, Ulrich, Institut für Geographie und Geologie, Universität Würzburg
Friedrich, Christine, Institut für Archäologie, Universität Würzburg

Die bei den Grabungen am Bullenheimer Berg 2010 geborgene Keramik wird derzeit im Rahmen einer Magisterarbeit archäologisch und materialkundlich untersucht.